Das Augen-Lexikon

Natürlich sind alle unsere Sinnesorgane für uns von großer Bedeutung, doch gerade das Auge ist es, was den meisten Eindruck auf uns macht, obwohl uns dies in der Regel gar nicht so bewusst ist. Immerhin nehmen wir den größten Teil sämtlicher Wahrnehmungen - rund vier Fünftel - mit dem Auge wahr. Die Bilder werden an das Gehirn übertragen und dieses deutet dann die unterschiedlichen Eindrücke. Erst, wenn die Sehkraft nicht mehr so stark ist, weil man zum Beispiel plötzlich kurz- oder weitsichtig wird, wenn man Schwierigkeiten hat, ohne eine geeignete Brille etwas richtig zu erkennen, wird uns bewusst, wie sehr wir doch die Kraft des Auges eigentlich nutzen. Der schlimmste Fall mag eine plötzliche Erblindung, vielleicht verursacht durch einen Unfall sein, dann fehlt die komplette Sehkraft auf einen einzigen Schlag. Umso wichtiger ist es, die Sehkraft möglichst lange zu erhalten. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt können frühzeitige Schäden am Auge erkennen und durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigieren. Die noch vor einigen Jahren eher mit Skepsis betrachteten Augenlaser-Operationen sind heutzutage ein mehr oder weniger gängiges Mittel, Sehstörungen zu beheben. Allerdings gibt es auch Augenkrankheiten, gegen die keine Brille und keine Kontaktlinsen, keine Pillen und auch keine Tropfen helfen. Die Rede ist hier vom so genannten „grauen Star“ (Katarakt). Im Alter trübt sich die Linse des Auges, diese Trübung kann ausschließlich operativ entfernt werden. Anders beim „grünen Star“ (Glaukom). Auch der „grüne Star“ (Glaukom) kann bei Nichtbehandlung zum Erblinden führen. Hier allerdings kann bei rechtzeitigem Erkennen eine medikamentöse Therapie in 90% der Fälle helfen. Tipp: Personen ab 40 sollten alle 2 Jahre zur Vorsorge gehen, bei Verdacht auf erblich bedingtem Glaukom sogar jährlich.


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